Isometrische 3D-Illustration: ein steigendes Balkendiagramm und ein Ringdiagramm mit goldenen «€»-Münzen auf einem warmen espressofarbenen Sockel
Aktualisiert · jul 2026

Brutto-Netto-Rechner für Österreich

Berechnen Sie den ungefähren Nettolohn in Österreich: Vom Bruttolohn werden die Sozialversicherung (KV, PV, ALV, WBF, AK) und die progressive Lohnsteuer abgezogen. Das Ergebnis ist ein Richtwert auf Basis der für 2026 geltenden Sätze.

  • Netto, Sozialversicherung und Lohnsteuer — aufgeschlüsselt
  • Ohne Registrierung und ohne versteckte Kosten
  • Auf Deutsch, Englisch und Srpski

Schnelle Berechnung

Geben Sie den monatlichen Bruttolohn ein — der Rechner zeigt sofort das Netto auf die Hand, die aufgeschlüsselte Sozialversicherung und die progressive Lohnsteuer sowie die gesamten Arbeitgeberkosten. Das Ergebnis ist ein Richtwert, keine amtliche Berechnung.

Bruttolohn vor Sozialversicherung und Lohnsteuer

Bundesweite Sätze, Stand 2026: ein Richtwert, keine amtliche Berechnung.

Netto (auf die Hand)

Netto (auf die Hand): 2.457,53
  • Netto (auf die Hand)2.457,5370%
  • Sozialversicherung (Arbeitnehmer)632,4518%
  • Lohnsteuer410,0212%
Monatlicher Bruttolohn
3.500,00 €
Gesamte Arbeitgeberkosten
4.287,85 €

Wenn Sie in Österreich angestellt sind, zieht der Arbeitgeber die Sozialversicherung und die Lohnsteuer direkt vom Bruttolohn ab, bevor das Geld überhaupt auf Ihr Konto kommt. Auf dem Lohnzettel steht am Ende nur der Nettobetrag — die Beiträge und die Steuer sind längst abgezogen und für Sie an die Sozialversicherung und das Finanzamt abgeführt.

Genau deshalb sagt der Bruttolohn im Dienstvertrag wenig darüber aus, was tatsächlich übrig bleibt. Dieser Brutto-Netto-Rechner macht die Rechnung sichtbar: Er zerlegt den Weg vom Brutto zum Netto Position für Position und zeigt zusätzlich, was derselbe Lohn den Arbeitgeber insgesamt kostet.

Die Ergebnisse sind Richtwerte auf Basis der für 2026 geltenden Sätze, nicht die tatsächliche Lohnabrechnung. Sie zeigen, wie eine österreichische Lohnabrechnung aufgebaut ist — für den verbindlichen Betrag zählt Ihr Lohnzettel.

18,07 %
Sozialversicherung — Ihr Anteil
55 %
Höchster Grenzsteuersatz
3.713 €
Medianer Bruttolohn (Monat)
2.711 €
Medianer Nettolohn (Monat)

Wie es funktioniert

In drei Schritten zu einer ersten, ehrlichen Zahl — ohne Registrierung.

  1. 1

    Bruttolohn eingeben

    Der monatliche Bruttolohn genügt für die erste Größenordnung — mehr Angaben sind nicht nötig.

  2. 2

    Aufschlüsselung sehen

    Sozialversicherung (KV, PV, ALV, WBF, AK) und die progressive Lohnsteuer — Position für Position statt einer einzigen Zahl.

  3. 3

    Netto und Gesamtkosten

    Nettolohn auf die Hand und die gesamten Arbeitgeberkosten, sofort und übersichtlich nebeneinander.

Wie der monatliche Abzug funktioniert

Vom Bruttolohn wird zuerst die Sozialversicherung abgezogen und erst danach die Lohnsteuer auf das, was übrig bleibt. Die Sozialversicherung ist kein einzelner Beitrag, sondern ein Stapel aus mehreren Positionen — bundesweit gleich, unabhängig vom Bundesland:

  • KV — Krankenversicherungdeckt Arztbesuch, Spital und Medikamente; Arbeitgeber und Dienstnehmer teilen sich den Beitrag.
  • PV — Pensionsversicherungder größte Einzelposten; er finanziert die spätere gesetzliche Pension und wird ebenfalls geteilt.
  • ALV — Arbeitslosenversicherungsichert das Arbeitslosengeld; für niedrige Einkommen steigt Ihr Anteil stufenweise von null bis zum vollen Satz, damit kleine Löhne entlastet bleiben.
  • WBF — Wohnbauförderungsbeitragein kleiner, geteilter Beitrag zur Förderung des Wohnbaus.
  • AK — Arbeiterkammerumlagedie Umlage für die gesetzliche Interessenvertretung; sie tragen nur Sie als Dienstnehmer.

Zusammen macht Ihr Anteil an der Sozialversicherung rund 18,07 % des Bruttolohns aus — allerdings nur bis zur Höchstbeitragsgrundlage. Verdienen Sie mehr, wird der Teil darüber beitragsfrei gestellt, und der prozentuale Abzug sinkt mit steigendem Lohn.

Erst auf den Lohn nach Abzug der Sozialversicherung wird die Lohnsteuer erhoben. Sie ist progressiv: Sie steigt in sieben Stufen von 0 % bis 55 %. Nicht jeder Euro wird gleich besteuert — nur der Teil im jeweiligen Band trägt dessen Satz, und der erste Teil des Einkommens bleibt ganz steuerfrei. Deshalb ist der «Steuersatz» nie eine einzige Zahl, und ein höherer Bruttolohn hebt immer nur den obersten Euro in die nächste Stufe, nie den ganzen Lohn.

Die Tarifstufen werden seit 2023 jedes Jahr an die Inflation angepasst, um die kalte Progression abzugelten. Anders als bei einer Steuer, die sich nur selten ändert, ist eine jährliche Verschiebung der Grenzen hier der Regelfall.

Was der Bruttolohn den Arbeitgeber wirklich kostet

Der Bruttolohn ist nicht das Ende der Rechnung — er ist die Basis, auf die der Arbeitgeber noch einmal obendraufzahlt. Zusätzlich zu Ihrem Bruttolohn trägt der Arbeitgeber seinen eigenen Anteil an der Sozialversicherung: die Dienstgeberanteile an Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung, dazu die Unfallversicherung, den IESG-Zuschlag und die Vorsorge nach dem BMSVG («Abfertigung neu»).

Diese Dienstgeberbeiträge summieren sich auf rund 22,51 % des Bruttolohns. Für einen Bruttolohn in Höhe des medianen 3.713 € bedeutet das Gesamtkosten von rund 4.549 € im Monat — spürbar mehr, als am Ende auf Ihrem Konto landet. Der Rechner weist diese Arbeitgeberkosten als eigene Zeile aus, nicht als Teil Ihres Nettos.

Darüber hinaus zahlt der Arbeitgeber Lohnabgaben, die Ihr Netto nicht berühren: den Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds, den Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag — der als einziger Wert je nach Bundesland leicht unterschiedlich ausfällt — und die Kommunalsteuer an die Gemeinde. Für Sie als Dienstnehmer ändert sich dadurch nichts; für den Arbeitgeber sind es reale Personalkosten.

Warum das 13. und 14. Gehalt den Vergleich verändern

Anders als in vielen Ländern erwarten die meisten Beschäftigten in Österreich vierzehn Auszahlungen im Jahr: zwölf laufende Gehälter plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld, das 13. und 14. Gehalt. Diese Sonderzahlungen werden über das Jahressechstel begünstigt besteuert — mit einem eigenen, deutlich niedrigeren Tarif als der laufende Lohn. Ein Rechner, der sie ignoriert, unterschätzt das Jahresnetto spürbar.

Der Rechner auf dieser Seite zeigt zunächst einen laufenden Monat. Für Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es eine eigene Seite, weil das Jahressechstel sie nach einer anderen Logik behandelt als das reguläre Monatsgehalt.

Und der eigentliche Vergleich trägt erst, wenn Sie Netto gegen Netto stellen — nicht Brutto gegen Brutto und schon gar nicht einen österreichischen Bruttolohn gegen einen Nettolohn aus dem Ausland. Der Betrag im Vertrag sagt wenig, solange Sie nicht sehen, was nach Sozialversicherung und Lohnsteuer übrig bleibt. Genau diese erste, ehrliche Zahl liefert der Rechner.

Häufige Fragen

Der Inhalt dieser Seite wird laufend ergänzt.

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Geben Sie den Bruttolohn ein und sehen Sie das Netto auf die Hand, die aufgeschlüsselte Sozialversicherung und die Lohnsteuer — ohne Registrierung.